Stehen Patienten unter starken körperlichen oder psychischen Belastungen, benötigt der Körper verstärkt Vitalstoffe. Häufig gehen Beschwerden wie körperliche Schwäche, Vitalitätsverlust, Müdigkeit, Abwehrschwäche, Infektanfälligkeit  oder Burnout-Symptome mit einem Vitamin- und Mineralstoffmangel einher. Hinzu kommt, dass es vielen Menschen nicht mehr gelingt, sich im normalen Alltag ausreichend mit Vitaminen zu versorgen. Vitaminkuren in Form von Aufbauinfusionen können dieses Defizit an Vitaminen und Mineralstoffen ausgleichen.
 
Eine Vitamin-Aufbaukur ist sinnvoll, um dem Körper dringend benötigte Mineralien, Spurenelemente und Vitamine zuzuführen. Vor allem einePicsArt_09-28-10.03.18 gezielte und hochdosierte Verabreichung lässt sich durch eine Infusion sehr gut umsetzen. Notwendig wird dies zum Beispiel, wenn sich eine Krankheit ankündigt, die körpereigenen Speicher infolge hoher Belastungen geleert sind, chronische Infekte (z.B. EBV) vorliegen oder andere Erkrankungen den Patienten geschwächt haben.
 
Durch die Aufbautherapie werden dem Körper je nach Grunderkrankung die fehlenden Vitamine und Mineralstoffe zugeführt. Infektionszeiten können in der Regel um die Hälfte verkürzt werden, wenn gezielt Vitamine in der Aufbauinfusion verabreicht werden.
 
Arten der Aufbaukuren
 
Jede Vitamin-Aufbauinfusionen wird je nach nach Beschwerde- oder Krankheitsbild individuell für den Patienten zusammengestellt, wie zum Beispiel
 
  • Vitamin-C-Infusionen bei
    • erhöhter Infektanfälligkeit
    • akuten und chronischen Infekten
    • allergischen Erkrankungen
    • rheumatischen Erkrankungen und
    • onkologischen Erkrankungen (nach abgeschlossener Chemotherapie)
  • Vitamin-B-Komplex-Infusionen bei Konzentrations- und Leistungsminderung
  • Ginko-Infusionen bei Schwindel, Vergesslichkeit und Durchblutungsstörungen
  • Vitamin-D-Infusionen plus Kalzium bei Osteoporose und Knochenleiden
 
Weitere Kuren je nach Indikation können sein
  • Vitalisierungskur – bei körperlichem Leistungsdruck
  • Gehirn- und Nervenkur – bei Stress, Anspannung und in Prüfungssituationen
  • Zellauffrischkur – in Krisensituation und bei Erschöpfung
  • Immunstimulierungskur – zur Steigerung der Abwehrkräfte
  • Entgiftungs- und Entschlackungskur – zur Eliminierung krankmachender Stoffwechselblockaden
Gegebenenfalls geht der Aufbaukur die gezielte Bestimmung des Bedarfs des Patienten voraus. Dies geschieht in erster Linie über eine labortechnische Untersuchung.
 
Die Behandlungszeit beträgt ca. 30 – 40 Minuten. Die Verabreichung der Infusion erfolgt über eine Vene des Patienten. Häufig verspüren die Patienten bereits nach der ersten Infusion eine Erleichterung und Vitalisierung.
 
In der Regel werden Aufbauinfusionen ein bis zweimal in der Woche verabreicht, bis eine Gesamtzahl von zehn Infusionsterminen erreicht ist. Um den Effekt der Aufbaukur zu erhalten, können die Infusionen frühestens nach einem halben Jahr wiederholt werden.